Kreisjagdverband Erding e.V.
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  Hubertustag – Erdings Jäger feiern ihren Schutzpatron und rufen zu mehr Respekt gegenüber Wildtieren auf

Erding, 3. November 2016:  Der Heilige Hubertus ist der Schutzpatron der Jäger. Er steht in ganz Bayern im Mittelpunkt zahlreicher Messen und Feiern rund um den 3. November, den Hubertustag. Der Kreisjagdverband Erding e.V. feiert seine Hubertusmesse am Samstag, den 5. November, 19 Uhr in St. Johannes in Erding. Umrahmt wird die Hubertusmesse von den Erdinger Jagdhornbläsern.

„Die Legende um den Heiligen Hubertus hat nichts an Aktualität verloren“, sagt Thomas Schreder Vorsitzender des Kreisjagdverbandes Erding e.V.. Die Begegnung mit einem weißen Hirsch, der ein Kreuz zwischen den Geweihstangen trug, brachte den einst zügellosen adeligen Jäger zur Vernunft. „Heute steht der Heilige für die waidgerechte Jagd, bei der es nicht allein um die Erfüllung von Abschussplänen oder Schädlingsbekämpfung geht, sondern um den Respekt vor der Schöpfung und das Verantwortungsbewusstsein für Natur und Tierwelt,“ so Schreder weiter.
Der Kreisjagdverband Erding mit seinen rund 550 Mitgliedern und 109 Revieren vertritt die Interessen der Jagd und der Wildtiere im Landkreis Erding. Jagd bedeutet in diesem Zusammenhang weit mehr als nur den Schuss oder die Erfüllung von behördlich festgesetzten Abschussplänen - Jagd ist vielmehr Hege und Verantwortung für unsere Wildtierarten. Viele Wildarten im Landkreis Erding leiden unter schwindenden Lebensräumen, werden Opfer des Straßenverkehrs und der ungehemmten Freizeitnutzung, oder sind durch manchmal  überzogene behördliche Abschussforderungen stark beeinträchtigt. Die Erdinger Jäger schützen, hegen und jagen aus Freude und Leidenschaft und aus Liebe zur Natur. Das alles findet nach den strengen Kriterien der Nachhaltigkeit statt, die im Bayerischen und im Bundesjagdgesetz verankert sind und von den Jagdbehörden kontrolliert werden. Die Erdinger Jäger jagen und pflegen die 109 Reviere im Landkreis Erding in dem Bewusstsein, dass ein Zuviel an Wildtieren das Gleichgewicht ebenso bedroht wie ein Zuwenig. Viele Landwirte und Grundeigentümer pflegen unsere Kulturlandschaft ebenso Tag für Tag und leisten so einen wertvollen Beitrag zum Biotopschutz. Dies gilt es weiter auszubauen. „Nur auf dieser Grundlage können wir die Schöpfung für die nächste Generation bewahren“, so Schreder.
Der Tag des Heiligen Hubertus ist der Tag, an dem der KJV Erding  diejenigen, die über die Stränge schlagen, immer höhere Abschussquoten fordern, immer mehr Lebensraum versiegeln, immer schädlichere Bewirtschaftungsformen wählen, aufruft inne zu halten und ihr Tun zu hinterfragen und die Interessen unserer heimischen Tier- und Pflanzenarten nicht gänzlich diesen Zielen zu opfern. Thomas Schreder: „Es ist zu oft nur die Rede davon, dass das Wild dem wirtschaftlichem Erfolg im Weg steht, Schäden verursacht oder Krankheiten verbreitet. Aber keiner redet davon, wieviel wir Menschen den Wildtieren an Lebensraum und Nahrungsgrundlagen genommen haben.“ Diese oft einseitige Entwicklung wollen die Jägerinnen und Jäger im Landkreis Erding nicht stillschweigend hinnehmen, und den Hubertustag nutzen, um auf die heimischen Wildtiere und Ihre Nöte hinzuweisen.

Jagd ist aber auch die Pflege von bayerischer Kultur und Brauchtum. Die Veranstaltungen rund um den Heiligen Hubertus beginnen in der Regel mit einer festlichen Messe, die mit Jagdhornbläsern und jagdlicher Kirchenmusik umrahmt werden. Die Jäger bitten dabei um den Beistand ihres Schutzheiligen und darum, die heimischen Natur und die darin lebenden Wildtiere zu schützen.

Der Hubertustag dient aber auch dazu im Kreis der Jägerschaft in sich zu gehen und die jagdlichen Handlungen zu hinterfragen. Der KJV Vorsitzende Schreder dazu: „Durch die zunehmende Entfremdung vieler Bevölkerungskreise von der Natur und der heimischen Jagd wird es immer schwieriger die jagdliche Praxis allen verständlich zu machen. Es wird eine der wichtigen Aufgaben der Zukunft für uns Jäger sein, mehr darüber zu informieren, was in den Revieren täglich geschieht. Nur so können wir erwarten, dass die Jagd auch zukünftig Akzeptanz in der Gesellschaft findet.“

Die Jagdhornbläsergruppe des Kreisjagdverbandes Erding umrahmen die feierliche Hubertusmesse in St. Johannes in  Erding. Dr. Michael Welsch, musikalischer Leiter der Bläsergruppe hat eine eigene Erdinger Hubertusmesse komponiert die in diesem Jahr zum 20ten Mal gefeiert werden kann. Natürlich ist die gesamte Bevölkerung herzlich eingeladen diese besinnliche Messe mit den Erdinger Jägern zu feiern und gemeinsam den Respekt vor der Schöpfung und den Wildtieren zu zeigen.

 

 

Aktuelle Information für Schwarzwildjäger

 

Aujeszky und Schweinepest- Untersuchungen

 

Bitte daran denken die Schweißproben von geschossenem Schwarzwild bei Dr. Klaus Ottis abzuliefern. Bis Jahresende 2016 sind 30 Proben gefordert. !!!!!

Hepatitis E Virus
Das Bundesamt für Risikobewertung BfR weist darauf hin,
dass bis zu 20% der Wildsauen Träger des Hepatitis E-Virus sind.
Die Zahl der Hepatitis E Erkrankungen beim Menschen, insbesondere bei Jägern , Fleischern  und Konsumenten von Rohwürsten hat sich in den letzten 5 Jahren kontinuierlich
erhöht.

Streptococcen – Infektion
Streptococcen kommen regelmässig bei Hausschweinen vor. Auch Schwarzwild kann Träger dieser bakteriellen Infektion sein.
Im Mai 2016 erkrankte ein Förster in Nordbayern nach dem Aufbrechen einer Sau mit schwerer Sepsis (Blutvergiftung) und Meningitis (Gehirnhautentzündung), im Jahr 2012 starb ein Förster daran,  der sich infolge einer  Hautverletzung infiziert hatte. Generell muß von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen werden.

Die Infektionslage ist bei Einhaltung allgemeiner Hygieneanforderungen beherrschbar. Es ergeht deshalb der Rat an alle Schwarzwildjäger, das Wild nur mit Schutzhandschuhen aufzubrechen. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Hautverletzungen vorliegen.

Dr Klaus Ottis
Erding, im Mai 2016

 

 

 

 



 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 + + + Formular Datenschutz-Einwilligung +++

Hier finden Sie weitere Informationen zur Datenschutz-Einwilligung

 

+ + + NEU + + + Merkblätter für Jäger +++

 

Ganz neu auf unsere Homepage: Merkblätter für Jäger zum Schutz der Jagdhunde und zum Schutz des Jägers zu den Themen "Aujeszky´sche Krankheit" und "Tularämie".

  

+ + + Wichtiger Hinweis zu SEPA / Beitragseinzug + + +

auf Grund der technischen Umstellung auf das neue SEPA System ist bei der Abbuchung der Mitgliedsbeiträge des Kreisjagdverbandes Erding ein Problem aufgetreten. Bei allen Mitgliedern, die eine Einzugsermächtigung zugelassen haben, ist der Beitrag auf Grund eines technischen Fehlers zweimal abgebucht worden.

Wir bitten alle Betroffenen noch keinen Einspruch gegen diese doppelte Abbuchung einzulegen. Unser Schatzmeister ist mit der Sparkasse in ständigem, engem Kontakt und wird in der nächsten Woche, sobald ihm alle Daten zugänglich sind, die doppelt bezahlten Mitgliedsbeiträge wieder gut schreiben lassen.

Wir bitten dieses Problem zu entschuldigen und stehen natürlich für Ihre Fragen zur Verfügung.

+ + + Wichtiger Hinweis zu Wildschweinen / Aujeszky-Virus + + +

Laut Mitteilung des Bayer. Landesamts für Gesundheit ergaben die Untersuchungen der vom Kreisjagdverband Erding gesammelten und eingereichten Wildscheinblutproben einen positiven serologischen Aujeszky-Virus Nachweis in 12% der Proben.

Wir müssen also davon ausgehen, dass das für unsere Jagdgebrauchshunde fast immer tödliche Virus in unseren Schwarzwildbeständen vorhanden ist. Wir verweisen hiermit nochmals auf die in der Jagd in Bayern Nr. 2/2014 explizit aufgeführten Vorsichtsmaßnahmen:

  • Hunde nur bei notwendigen Schwarzwildnachsuchen einsetzen!
  • Hunde nicht an Streckenplätzen zulassen!
  • Keinen Aufbruch in jedweder Form verfüttern !

 

 

Weitere Informationen

 


 


 

       

 

 

 

++ 90 Jahre Jagdverein in Erding +++siehe Pressebericht+++

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